Die Zweite Sternkarte Auf dieser Abbildung wird der Teil des Himmels dargestellt, der annäherungsweise den Bereich 50° nördlich bis 50° südlich des Himmelsäquators umfaßt. Der hier dargestellte Teil des Himmels ist jener den man an einem Dezemberabend sehen kann. Die Linie, die schräg eingezeichnet wurde, ist die Ekliptik, d.h. die Projektion der Erdbahnebene auf das Himmelsgewölbe, entlang derer man die Planetenbewegung sehen kann. Die Karten sind so gestaltet, dass sie sich etwas überlappen, wenn man sie aneinandersetzt. Das interessanteste Gebiet auf dieser Karte ist im Norden. Dort kann man die Milchstraße sehen, wenn auch nur einen geringen Teil. Oben links ist das Sternbild Perseus zu sehen, das rund um Stern A eine wunderbare Sterngruppe bildet. Dies ist ein offener Sternhaufen. Etwas darunter befindet sich Stern B oder Algol, der bekannteste Bedeckungsveränderliche. Weiter rechts im Sternbild Andromeda befindet sich etwas über Beta die Galaxie M31, das weitentfernteste Himmelsobjekt, das mit freiem Auge noch zu erkennen ist. Weiter unten kommt das Sternbild des Walfischs, in dem sich der Stern Omikron (o) befindet, einer der interessantesten Bedeckungsveränderlichen, die mit freiem Auge verfolgt werden können. Der südliche Teil dieser Karte kann nur von südlicheren Regionen beobachtet werden.